Eine Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung zu finden ist heutzutage glücklicherweise gar nicht mehr so schwierig: Viele Versicherer haben erkannt, dass sich eben auch noch Halter von älteren Tieren gegen hohe, unplanbare Tierarztkosten absichern möchten. Wie Sie das können und worauf zu achten ist, erfahren Sie nachfolgend Schritt für Schritt.
Was ist eine Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung?
Gemeint ist damit normalerweise eine Versicherungspolice ohne bestimmtes Maximal-Eintrittsalter. Dadurch ist es Hundehaltern möglich ihre Tiere selbst im mittleren, fortgeschrittenen und womöglich gar hohen Alter zu versichern. Selbiges gilt für schon versicherte Tiere, die in der Versicherung bleiben können, auch wenn sie viele Lebensjahre erreichen – was ein echter Segen ist. Für Sie bedeutet das: Sie können gelassen in die Zukunft blicken und müssen die vor allem im Alter höheren Tierarztkosten nicht mehr fürchten.
Warum stieg die Nachfrage nach der Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung so an?
Es ist gar nicht so lange her, da war es alles andere als einfach Hunde im fortgeschrittenen Alter noch zu versichern. Die Branche hat sich seither aber glücklicherweise gewandelt. Das liegt auch daran, dass Hunde heute im Durchschnitt schlichtweg älter als früher werden. Das ist unter anderem dem medizinischen Fortschritt und immer effektiveren Behandlungsmethoden zu verdanken.
Jüngst untersuchten britische Forscher, wie viel Zeit wir heutzutage im Mittel mit unseren besten Freunden verbringen können. Dafür wurden verschiedene Hunde unterschiedlicher Rasse über einen längeren Zeitraum beobachtet. Der Tierschutzbereich des Verbands des Deutschen Hundewesens (VDH) wertete die Ergebnisse aus: Durchschnittlich werden Hunde 12,5 Jahre alt. Rassehunde werden typischerweise älter als Mischlinge. Der Dackel kommt als Beispiel auf eine Lebenserwartung von 13,2 Jahren. Im Gegenzug gehen brachyzephale Rassen leider deutlich früher über die Regenbogenbrücke, allen voran aufgrund ihrer hinlänglich bekannten anatomischen Bildung und der Atemprobleme.
Für Versicherer sind solche Erkenntnisse wichtig: Sie wissen dadurch nämlich, dass frühzeitig versicherte Hunde normalerweise länger in der Versicherung bleiben. Genauso aber, dass ein ganz konkreter Bedarf für eine Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung existiert.
Warum ist die Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung so wichtig?
- Einige Krankenversicherungen akzeptieren nur jüngere Hunde oder solche mittleren Alters. Dann sind Versicherungen, die ohne Altersbegrenzung neue Hunde aufnehmen, schlicht die einzig verbleibende Möglichkeit.
- Die Gebührenordnung für Tierärzte hat sich vor wenigen Jahren deutlich verteuert und wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft. Zeitgleich kosten modernste Behandlungen schlichtweg mehr. Beides zusammen führt dazu, dass sich Besitzer von älteren Hunden konsequent absichern möchten.
- Weil Hunde heute älter als in früheren Zeiten werden, durchlaufen sie zugleich mehr Behandlungen und verursachen folgerichtig mehr Kosten. Die Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung ist also eine Reaktion auf die gestiegene Lebenserwartung von Hunden.
Bei diesen Rassen ist eine Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung sogar noch wichtiger
Wir sagen es immer wieder: Jedes Tier sollte versichert sein, genauso haben sich alle Hundehalter die finanzielle Absicherung verdient, die mit der Versicherung einhergeht.
Gleichermaßen gibt es aber wie immer bestimmte Risikogruppen, wo die Krankenversicherung für Hunde noch viel wichtiger als sowieso schon ist. Die haben wir nachfolgend für Sie herausgearbeitet.
1. Bei adoptierten Hunden und Hunden aus dem Ausland
Sowohl bei adoptierten als auch aus dem Ausland bezogenen Hunden ist die Erblinie nicht immer eindeutig. Speziell adoptierte Hunde haben mitunter keinerlei nachweisbare Vorgeschichte. Adoptiv-Herrchen und Adoptiv-Frauchen wissen also gar nicht, ob die Muttertiere womöglich ernsthafte gesundheitliche Probleme hatten, die die adoptierten Tiere nun in ihren Genen tragen. Auch Dokumentationen im Ausland sind manchmal lückenhaft, nicht verlässlich oder fehlen vollständig.
Damit Ihr Hund nicht plötzlich zur „Katze im Sack“ mutiert, ist es wichtig Tiere mit unklarer Herkunftslinie frühzeitig zu versichern. Adoptieren Sie die Tiere erst später im Leben, ist dafür die Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung das Mittel der Wahl.
2. Sehr wichtig für große und Risiko-Rassen
Hinlänglich bekannte Risiko-Rassen sind beispielsweise der Mops und die Französische Bulldogge, beide haben aufgrund ihrer Anatomie das brachyzephale Syndrom. Ebenfalls sollten Hundehalter von großen Rassen über eine Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung nachdenken, denn große Hunde entwickeln im fortgeschrittenen Alter häufiger Arthrose, Kreuzbandrisse, Herzprobleme oder Hüftdysplasien.
3. Wenn die Hunderasse zu Alterskrankheiten neigt
Natürlich funktioniert der Körper im Alter nicht mehr wie in jungen Jahren – bei allen Hunden und bei uns Menschen genauso. Einige Rassen sind aber speziell für ihre Neigung zu Alterskrankheiten bekannt, darunter:
- Cavalier King Charles Spaniel haben eine Altersneigung zur Herzklappendegradation
- Dackel bekommen im Alter oft Rückenprobleme
- Boxer haben statistisch mit jedem weiteren Lebensjahr eine höhere Tumorwahrscheinlichkeit
- Golden Retriever haben laut der Wissenschaft ein erhöhtes Gelenk- und Krebsrisiko
Das sollen nur einige Beispiele sein, denn letztlich steigt das Risiko im Hundealter immer an. Deshalb ist es, mit und dank der Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung, auch nie zu spät für eine zuverlässige finanzielle Absicherung.
4. Für Hundehalter ohne finanzielle Rücklagen
Wenn Sie keinen ausreichend hohen finanziellen Puffer für Behandlungen im hohen Hundealter haben, kann die Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung ebenso eine Alternative sein. Mindestens eine mittlere vierstellige Summe sollten Hundehalter schon zurücklegen, wenn sie das Tier bis dato nicht versichert haben. Gibt es keine Möglichkeit diese Rücklage aufzubauen, ist die Krankenversicherung empfehlenswert: So zahlen Sie nur überschaubare monatliche Beiträge, das ersetzt die Notwendigkeit einer einzelnen hohen Rücklage.
Vorteile einer Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung und ohne Alterslimit
- Diese speziellen Tarife nehmen auch ältere Hunde, zum Beispiel solche von 9 Jahren oder älter. Andere Tarife nehmen ältere Hunde hingegen mitunter nicht in die Versicherung auf.
- Sie bleiben abgesichert, insbesondere im Hinblick auf das im Alter erhöhte Behandlungsrisiko.
- Die Versicherungen decken das ab, was Hunde im Alter hin und wieder oder sogar regelmäßig brauchen: Diagnostische Verfahren, Medikamente, Hilfsmittel und reguläre Behandlungen sowie Operationen.
- Chronische Erkrankungen werden auch übernommen, sofern diese nicht schon vorher existierten und als Vorerkrankung explizit ausgeschlossen sind.
Tipp: Mit einer Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung bekommen Sie sogar ältere Hunde versichert. Aber natürlich sind die Beiträge dann höher, als wenn Sie das Tier so früh wie nur möglich im Welpenalter versichert hätten. Deshalb gilt: Lieber eine Versicherung im Alter abschließen, als gar keine Hundekrankenversicherung zu haben. Zeitgleich schließen Sie eine Hundekrankenversicherung aber immer am besten frühestmöglich ab.
Worauf müssen Sie bei Abschluss der Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung achten?
Wir haben für Sie eine Checkliste vorbereitet, die Sie nach und nach durchgehen können. Unser Rat: Vergleichen Sie Tarife immer gründlich – das können Sie direkt hier. Lesen Sie außerdem die Versicherungsbedingungen, auch wenn wir Ihnen die wichtigsten Fakten bereits zusammenfassen. Das kostet etwas Zeit, aber es ist gut investierte Zeit, von der Sie und Ihr Schatz das restliche Hundeleben über profitieren.
1. Gesundheitsprüfung
„Ohne Altersbegrenzung“ heißt nicht, dass jedes Tier und ohne überhaupt hinzuschauen versichert wird. Vergewissern Sie sich daher vorab, wie umfangreich die Gesundheitsprüfung ist. Holen Sie etwaige Unterlagen bei Ihrem Tierarzt des Vertrauens ein.
2. Ausschlüsse genau prüfen
Prüfen Sie, ob bestimmte Ausschlüsse existieren. Ausschlüsse können rasse- oder krankheitsbedingt vorgenommen werden. Denkbar sind Ausschlüsse im Hinblick auf Gelenk- und Tumorerkrankungen, für Herzprobleme, Kreuzbandrisse, Allergien, Epilepsie oder Erkrankungen der Schilddrüse. Prüfen Sie zugleich, welche individuellen Ausschlüsse vorliegen – diese ergeben sich aus der Krankenakte Ihres Vierbeiners.
3. Leistungsgrenzen und Wartezeiten
Speziell im hohen Hundealter sollten die Wartezeiten möglichst kurzgehalten werden – logisch. Gleichermaßen müssen Sie einen Blick auf etwaige Leistungsobergrenzen werfen. Diese können die Erstattungen für das Kalenderjahr, bestimmte Eingriffe, Behandlungen oder GOT-Sätze limitieren.
4. Sind Vorsorgeleistungen enthalten?
Auch bei uns Menschen wird Vorsorge im Alter umso wichtiger. Schauen Sie daher, ob der Versicherer bestimmte Vorsorgeleistungen erstattet oder wenigstens bezuschusst. In leistungsstarken Tarifen könnte das der Fall sein, in Basic-Tarifen eher nicht.
Was tun, wenn Sie keine Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung finden?
Versuchen Sie statt der Vollkrankenversicherung in eine OP-Versicherung für Hunde zu kommen. Diese versichert immerhin noch die größten „Kostenbrocken“, nämlich operative Eingriffe. Auch Hunde-OP-Versicherungen für Senioren sollten Sie natürlich vorab vergleichen!
Jetzt Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung vergleichen – und direkt online abschließen
Wenn Sie nach einer Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung suchen, ist offensichtlich schon etwas Zeit vergangen – aber noch nicht zu viel Zeit. Stattdessen ist nun die Zeit zum Handeln gekommen: Mit einem kostenlosen, unverbindlichen und transparenten Vergleich für die Krankenversicherung für Hunde ohne Altersbegrenzung!